
Die entscheidende Rolle der Fenster für die Energieeffizienz von Gebäuden
- Ein gut ausgerichtetes Fenster der Klasse A nimmt mehr Energie auf, als es verliert – im Gegensatz zu einem herkömmlichen Fenster, auf das 10 bis 15 % der Wärmeverluste eines Gebäudes entfallen.
- Die MoPEC 2025 schreibt nun Grenzwerte für die graue Energie vor, was dem Eco1-zertifizierten PVC zugutekommt.
- Die Standardlösung 8 schreibt eine Verglasung mit einem Ug-Wert von ≤ 0,7 W/(m²·K) vor, wodurch eine Dreifachverglasung unumgänglich ist.
- Der Zeitraum 2026–2028 ist die letzte Möglichkeit, diese Arbeiten von der direkten Bundessteuer abzuziehen, bevor der Mietwert im Jahr 2029 abgeschafft wird.
- Das Profil VEKA Softline 82 MD weist einen Uw-Wert von 0,62 W/(m²·K) auf, der über den geltenden Normen liegt.
In der Schweiz entfallen rund 42 % des gesamten Energieverbrauchs auf den Bausektor. Da Fenster die wichtigste Öffnung nach außen darstellen, galten sie lange Zeit als das schwache Glied in der thermischen Hülle eines Hauses. Schätzungen zufolge sind sie für 10 bis 15 % der Wärmeverluste verantwortlich.
Die kontinuierlichen Innovationsbemühungen im Bereich der Fenster, insbesondere bei PVC-Fenstern, haben es jedoch ermöglicht, diese in aktive Energiesensoren zu verwandeln. Ein Fenster der Klasse A kann nun während einer Heizperiode mehr Wärmegewinne durch Sonneneinstrahlung erzielen, als es durch Wärmedurchgang verliert.
Dieser Artikel befasst sich mit den Leistungsindikatoren, den Einschränkungen des schweizerischen Rechtsrahmens und den technischen Lösungen aus PVC der Klasse A, die es Fachleuten ermöglichen, die sich ihnen stellenden Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen.
Thermische Spitzenleistung – Station für Station
Was den Uw-Wert eines Fensters senkt: Rahmen, Verglasung und Glasrand wirken zusammen.
Tatsächlicher Querschnitt des ProfilsVEKA Softline 82MD, 82 mm tief0,62 W/m²K
Uw-Wert
Wärmeverlust des gesamten Flügels. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung.
7 Dämmkammern
Profil der Klasse A
Die inneren Trennwände unterbrechen die Wärmeflüsse im Rahmen.
3 Scheiben
Dreifachverglasung
Warmkante Swisspacer Ultimate : Verringert Wärmeverluste am Rand und die Kondensation.
Vergleich des Uw-Werts
Richtwerte in W/m²K. Der Uw-Wert bezieht sich auf das gesamte Fensterelement, einschließlich Profil und Glas, und ist nicht zu verwechseln mit dem Ug-Wert, der sich nur auf die Verglasung bezieht, oder dem Uf-Wert, der sich nur auf den Rahmen bezieht.
Thermodynamik der Glasfassade: Die Leistungsindikatoren im Griff behalten
Die Wärmedurchgangskoeffizienten
Die Gesamtleistung eines Fensters wird durch den Uw-Koeffizienten (Window) definiert, der in W/(m²·K) angegeben wird. Dieser ergibt sich aus einem gewichteten Mittelwert aus dem Verglasungskoeffizienten (Ug), dem Rahmenkoeffizienten (Uf) und – ein von Planern oft unterschätzter Faktor – dem linearen Koeffizienten der Abstandhalter (Ψg). Der Einsatz von „Warm Edge“- Abstandhaltern (Warmkante) wie dem Swisspacer Ultimate, wie sie von Domofen verwendet werden, ist hier von entscheidender Bedeutung: Er ermöglicht eine Reduzierung der linearen Wärmeverluste um mehr als 58 % im Vergleich zu herkömmlichem Aluminium und verbessert den Gesamt-Uw-Wert um 0,1 bis 0,2 W/(m²·K).
Bewältigung der sommerlichen Hitzewellen und Resilienz
Moderne Energieeffizienz erfordert, den Kompromiss zwischen Lichtdurchlässigkeit (TLw) und der Sonnenschutzfaktor (Sw). Aufgrund der globalen Erwärmung ist der Label Minergie begrenzt die Überhitzung nun auf 100 Stunden pro Jahr über 26,5 °C. Diese Empfehlung lässt sich wie folgt aufschlüsseln:
- Sonnenschutzfaktor: Für Süd- und Westausrichtungen wird ein niedriger Sw-Wert empfohlen (idealerweise ≤ 0,28), um den Treibhauseffekt zu vermeiden.
- Sonnenschutz: Durch den Einsatz von Außenmarkisen oder Außenrollläden lässt sich der Bedarf an Klimatisierung um fast 70 % senken .
- Materialstabilität: Die hochwertigen PVC-Profile (Klasse A) gewährleisten thermische Stabilität gegenüber UV-Strahlung und extremer Hitze und gewährleisten die Luftdichtheit über mehr als 40 Jahre.
Auswirkungen auf den Komfort
Eine leistungsstarke Dämmung verhindertden Kaltwand-Effekt. Bei einer Außentemperatur von -5 °C bleibt die Innenseite einer Dreifachverglasung – die serienmäßig in allen Domofen-Fenstern verbaut ist – bei etwa 17 °C, während eine alte Einfachverglasung nur 5 °C erreicht. Dieser Komfortgewinn – ein unmittelbarer und greifbarer Vorteil – ermöglicht es, die Heiztemperatur um 2 bis 3 °C zu senken, was zu einer indirekten Energieeinsparung von 12 bis 18 % führt .
Schweizer Kontext: Vorschriften, Gütesiegel und finanzielle Möglichkeiten
Die jüngsten Entwicklungen im schweizerischen Rechtsrahmen verlagern den Schwerpunkt von der reinen Wärmedämmung hin zur umfassenden CO₂-Neutralität des Gebäudes. Die Wahl der Fenster spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Erfüllung dieser gesetzlichen Anforderungen.
Das MoPEC 2025: Graue Energie und Zielpfad 2050
Das neue MoPEC 2025 tritt an die Stelle der Fassung von 2014, um den Gebäudebestand an das Ziel der Schweiz anzupassen, bis 2050 klimaneutral zu werden. Einer der wichtigsten Punkte dieser Gesetzesrevision betrifft die Einführung von Grenzwerten für die graue Energie (Energie, die für Herstellung und Transport verbraucht wird) beim Bau, Transport, Unterhalt und der Entsorgung am Ende der Lebensdauer.
Diese Umstellung setzt auf Materialien mit geringer Umweltbelastung und hoher Recyclingfähigkeit, wie beispielsweise das von Domofen verwendete, nach Eco1 zertifizierte PVC der Klasse A.
Thermische Sanierung und die Standardlösung 8
Die von der MoPEC empfohlene Standardlösung 8 (SS8) bleibt ebenfalls ein wesentlicher operativer Hebel für Fachleute. Sie sieht nämlich vor, dass der Eigentümer beim Austausch einer fossilen Heizung in einem Gebäude, dessen thermische Hülle als unzureichend eingestuft wird (CECB-Klasse unter D), verpflichtet ist, Ausgleichsmaßnahmen zu ergreifen. Insbesondere müssen die neuen Fenster zwingend eine Verglasung mit einem Ug-Wert von ≤0 ,7 W/(m²·K) aufweisen. Somit ist eine hochleistungsfähige Dreifachverglasung aus Gründen der behördlichen Konformität unverzichtbar.
Das Profil seinerseits VEKA Softline 82 MD Das von Domofen verwendete System basiert auf einer 52 mm starken Dreifachverglasung mit einer Ug von 0,5 W/(m2⋅K). Mit anderen Worten: Ein Wert, der deutlich besser ist als der in SS 8 festgelegte Grenzwert von 0,7, was eine erhebliche thermische Sicherheitsmarge gewährleistet.
Fördermittel und Anforderungen des CECB Plus
Auch wenn der Programm „Gebäude“ unterstützt weiterhin die Effizienz des Finanzrahmens durch die Maßnahme M-01; es ist jedoch wichtig, daran zu erinnern, dass in der Schweiz der Ersatz isoliert Fenster ist in der Regel nicht subventioniert. Die Arbeiten müssen Teil eines Gesamtprojekts sein oder auf die Erlangung eines Leistungszertifikats abzielen. Zudem muss ein Bericht erstellt werden CECB Plus ist nun zwingend erforderlich, um Fördermittel zu erhalten, sobald der Betrag 10 000 CHF, wie dies beispielsweise in den Kantonen Waadt oder Jura der Fall ist. Als einziger Hersteller von PVC-Fenstern im Jurabogen bietet Domofen Systeme an, die die Einhaltung der Anforderungen von Gütesiegeln und Audits erheblich vereinfachen CECB Plus. Insbesondere die Klassifizierung Eco1 unserer Profile führt zu einer Planung „ohne Berechnungen“ für Architekten, verbunden mit der Absicherung der „Performance Gap“.
Das „steuerliche Zeitfenster“ (2026–2028)
Im Anschluss an die eidgenössische Abstimmung vom 28. September 2025 tritt die Abschaffung des Eigenmietwerts für Hauptwohnsitze am 1. Januar 2029 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt entfallen die Steuerabzüge auf Bundesebene für Unterhalts- und energetische Sanierungsarbeiten. Der Zeitraum 2026–2028 stellt daher die letzte Gelegenheit dar, diese Investitionen vollständig von der direkten Bundessteuer (DBST) abzuziehen. Ein Versäumnis nach 2028 könnte aufgrund des Verlusts dieses Steuervorteils zu Netto-Mehrkosten von über 45 % bei einem Renovierungsprojekt führen.
PVC Domofen : Technische Spitzenqualität „Swiss Made“ im Dienste der Leistung
Das System VEKA Softline 82 MD : ein Meister der Isolierung
Im Mittelpunkt des Angebots Domofen befindet sich das Profil VEKA Softline 82 MD. Dieses System der Klasse A zeichnet sich durch außergewöhnliche physikalische Eigenschaften aus:
- Mehrkammerkonstruktion Das Profil verfügt über sieben separate Isolierkammern, die dazu dienen, den Wärmefluss durch Wärmeleitung zu unterbrechen.
- Rekordwerte bei der Wärmedämmung: In Kombination mit einer 52 mm starken Dreifachverglasung ( Ug = 0,5W/m² K) ermöglicht dieser Profiltyp einen Gesamt-Uw-Wert von 0,62. Dieser Wert übertrifft die Anforderungen der MoPEC 2025 um 38 % und liegt deutlich über dem Schwellenwert für den Minergie-P-Passivhausstandard.
- Zentraldichtungstechnologie (MD) Dieses System fügt endlich eine dritte Dichtungslinie hinzu, die den Rahmen in einen feuchten Außenbereich und einen trockenen Innenbereich unterteilt. Dies schützt die Beschläge vor Oxidation und gewährleistet gleichzeitig eine Luftdurchlässigkeit der Klasse 4.
Die HFL-Innovation (Holz-Fenster-Look): Ästhetik ohne Kompromisse bei der Energieeffizienz
Einer der größten und einzigartigen Vorteile von Domofen ist die in der Schweiz einzigartige HFL-Verbindungstechnik. Mit diesem Verfahren lassen sich PVC-Profile im 90°-Winkel verschweißen, wodurch die charakteristischen Linien und Fugen traditioneller Holzfenster und -türen originalgetreu nachgebildet werden.
Diese Innovation ermöglicht es nicht nur, architektonische Bedenken in historischen Stadtkernen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden auszuräumen, sondern auch die Vorteile von PVC hinsichtlich Nachhaltigkeit und Wartungsfreiheit zu bewahren. Die HFL-Verbindung ist selbstverständlich mit Profilen der Klasse A kompatibel und sorgt so für maximale Energieeffizienz.






