
Eine Wärmebrücke ist ein Bereich mit verminderter Dämmwirkung, der den Wärmeverlust lokal beschleunigt; dabei unterscheidet man zwei Formen: lineare Wärmebrücken (Ψ) an den Verbindungsstellen zwischen Rahmen und Mauerwerk sowie punktuelle Wärmebrücken (χ) an den Befestigungspunkten, die die Dämmung durchdringen.
Der Uw-Wert eines Fensters (Norm EN ISO 10077-1) ergibt sich aus der Kombination von Verglasung (Ug), Rahmen (Uf) und RandAbstandhalter (Ψ) und wird gemäß den Schweizer Vorschriften SIA 380/1 anhand eines normierten Referenzfensters berechnet.
Der klassische Aluminium-Abstandhalter r verursacht eine Wärmebrücke am Rand der Verglasung; Domofen ersetzt ihn konsequent durch den Swisspacer Ultimate, der die Wärmeleitfähigkeit und die Kondenswasserbildung verringert und das Gefühl einer kalten Wand beseitigt.
Dank der PVC-Profile der Klasse A (3 mm dick) und des Veka Softline 82 MD-Systems mit Mehrkammergeometrie und dreifacher Mitteldichtung in Verbindung mit der serienmäßigen Dreifachverglasung erreicht Domofen einen U-Wert von 0,62 W/m²K und liegt damit unter dem Minergie-P-Grenzwert.
Die Leistungsfähigkeit hängt auch von der Verlegung ab: Modell mit drei Dichtungsstufen, Tunnelverlegung im Bereich der Außenwanddämmung und kontrollierter Abstand zwischen Rahmen und Mauerwerk, um die Elastizität der Fuge zu gewährleisten.
Eine Wärmebrücke ist ein Bereich, in dem der Wärmewiderstand der Gebäudehülle verringert ist. Konkret beschleunigt sich der Wärmefluss dort lokal so stark, dass ein thermodynamischer Trichter entsteht, der für 5 % bis 30 % der gesamten Wärmeverluste eines Gebäudes verantwortlich ist.
Die Analogie mit einem Schiff veranschaulicht das Problem perfekt: Schon ein Riss im Rumpf – selbst wenn er noch so klein und sehr lokal begrenzt ist – reicht aus, um die Schwimmfähigkeit des gesamten Schiffes zu gefährden. Ähnlich wie bei einem Schiffsrumpf schwächt eine Wärmebrücke die gesamte Wand, ungeachtet der Qualität ihrer Dämmung. Diese undichte Stelle verwandelt die Wohnung in ein thermisches Sieb, aus dem die Wärme entweicht, und schafft Kältezonen, die besonders anfällig für Kondenswasserbildung und Schimmelbefall sind.
Physikalische Grundlagen von Wärmebrücken
Es gibt zwei Hauptarten von Wärmebrücken:
- Die linearen Wärmebrücken (Ψ), die an den Verbindungsstellen zwischen dem Rahmen und dem Mauerwerk oder den Glasabstandhaltern entstehen.
- Punktuelle Wärmebrücken (χ), die durch Befestigungselemente oder tragende Bauteile entstehen, die die Dämmung durchdringen.
Die Uw-Leistungsgleichung (EN ISO 10077-1)
Der Gesamtwärmedurchgangskoeffizient eines Fensters (Uw) hängt von drei Hauptvariablen ab. Er setzt sich aus der Leistung der Verglasung (Ug), der des Rahmens (Uf) und dem Einfluss der RandAbstandhalter (Ψ) zusammen. Das Zusammenspiel dieser Elemente bestimmt die tatsächliche Energieeffizienz der Fensteröffnung.
Die Norm EN ISO 10077-1 legt die Berechnungsmethoden für die thermische Leistung von Fenstern, Türen und Verschlüssen fest. Sie bietet Fachleuten ein unverzichtbares normatives Instrument, um die Energieeffizienz eines Fensters unter Berücksichtigung aller seiner Komponenten zu zertifizieren.
Berechnungsregeln SIA 380/1 für Fachleute
Zusätzlich zur Norm EN ISO 10077-1 schreibt die Schweizer Norm SIA 380/1 strenge Vorgaben für die Leistungsnachweise vor. Während die erstgenannte Norm die physikalische Berechnungsmethode festlegt, legt die zweitgenannte Norm den rechtlichen Rahmen sowie die für die Schweizer Verhältnisse spezifischen Modellierungsbedingungen fest.
Die 15-cm-Grenze: In der Schweiz darf bei der Berechnung der Fensterfläche nur eine Rahmenbreite von höchstens 15 cm berücksichtigt werden. Diese Regel soll verhindern, dass unverhältnismäßig breite Fensterrahmen oder Füllplatten mit geringer Dämmwirkung von den für Verglasungen geltenden thermischen Toleranzgrenzen profitieren. Ein 20 cm breiter Rahmen muss somit nachweisen, dass seine 5 cm „zu viel“ genauso dämmend sind wie eine Betonwand mit 15–20 cm Dämmung, was technisch fast unmöglich ist. Dies zwingt Architekten und Hersteller dazu, schmale Profile zu bevorzugen oder die Rahmenverbreiterungen gezielt zu dämmen, um die Gesamtenergiebilanz des Gebäudes nicht zu beeinträchtigen.
Referenzmaße: Die Berechnungen der Punktleistung basieren auf einem Normfenster mit den Maßen 1,55 m × 1,15 m und einem festgelegten Verglasungsanteil von 75 %. Diese Parameter bilden einen universellen Maßstab, anhand dessen die technische Exzellenz eines Fenster- und Türsystems bereits vor dessen Einbindung in ein konkretes Architekturprojekt zertifiziert werden kann.
Das Schweizer Normenwerk: SIA-Anforderungen und Labels
Norm SIA 180 (Wärmeschutz, Feuchtigkeit und Raumklima)
Diese Norm legt die wesentlichen Kriterien fest, um die Gesundheit der Bewohner und die langfristige Tragfähigkeit von Gebäuden zu gewährleisten. Sie zielt darauf ab, ausreichende Oberflächentemperaturen aufrechtzuerhalten, um die Taupunktbildung zu vermeiden. Dabei ist zu beachten, dass die Gefahr von Schimmelbildung bereits dann besteht, sobald die Oberflächenfeuchte 80 % erreicht – also lange bevor Kondenswasser sichtbar wird. Um dies zu verhindern, sind eine gute Belüftung und Heizung von entscheidender Bedeutung.
Norm SIA 380/1 (Wärmeenergie)
Die Norm SIA 380/1 mit dem Titel „Wärmeenergie im Gebäude“ bildet die rechtliche Grundlage in der Schweiz für die Berechnung des Heizwärmebedarfs (QH). Sie ergänzt die Norm SIA 180 und legt die Anforderungen an die Energieeffizienz fest, die die Gebäudehülle zwingend erfüllen muss. Die Grenzwerte für den Wärmedurchgangskoeffizienten (Uli) richten sich nach der Nutzung der Räume. Pro Kelvin Abweichung von der Standardtemperatur von 20 °C variieren die Anforderungen um 5 %. So erfordert beispielsweise ein Hallenbad mit einer Temperatur von 28 °C einen Zielwert von 0,80 W/m²K, während der Industriestandard bei 18 °C 1,1 W/m²K zulässt.
Minergie-P- und Passivhaus-Standards
Diese Hochleistungszertifizierungen stellen höchste Anforderungen. Sie verlangen einen Uw-Wert von höchstens 0,80 W/m²K für das gesamte Fenstersystem.
Der Energieausweis für Fenster
Dieses seit 2015 verbindliche Klassifizierungssystem ermöglicht es den Eigentümern, die Entwicklung ihrer Anlagen hin zu den Spitzenklassen zu verfolgen. Das Ziel ist es, die Klassen A oder B zu erreichen. Auch hier erfüllen die Leistungen der DOMOFEN-Fenster durchweg die Kriterien der Klasse A.
Die Revolution des „ Warmkante “ (Warm Edge)
Aluminium – ein thermischer Kurzschluss
Die herkömmliche metallischeAbstandhalter aus Aluminium wirkt wie ein thermischer Kurzschluss. Sie verschlechtert den Gesamt-Ψ-Koeffizienten des Fensters und begünstigt das Entstehen von Kältezonen am inneren Rand der Verglasung, was die Bildung einer Wärmebrücke sowie das Auftreten von Kondenswasser und sogar Schimmel begünstigt.
Domofen-Leistung: Konsequenter Einsatz von Swisspacer Ultimate
Aus diesem Grund setzt DOMOFEN denSwisspacer Ultimate-Abstandhalter ein, um diese Wärmebrücke zu unterbrechen. Die wichtigsten Vorteile lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Geringere Wärmeleitfähigkeit: Diese Technologie senkt die lineare Wärmeleitfähigkeit bei einer Dreifachverglasung auf etwa 0,030 W/mK.
- Eine Heizkosteneinsparung: Durch den Einsatz dieses Abstandhalter lassen sich Einsparungen von bis zu 8,6 % bei den jährlichen Heizkosten erzielen.
- Körperlicher Komfort: Da das Gefühl einer kalten Scheibe an den Rändern der Verglasung wegfällt, verbessert sich das unmittelbare Wohlbefinden der Bewohner.
Domofen-Technik: Spitzenqualität bei PVC der Klasse A
Die Stabilität von PVC der Klasse A
Die molekulare Struktur von PVC macht es zu einem hervorragenden natürlichen Dämmstoff. Die Stärke von 3 mm der von DOMOFEN verwendeten Profile der Klasse A gewährleistet zudem die strukturelle Stabilität des Materials gegenüber thermischen Verformungen.
Das Veka Softline 82 MD-System
Die geometrische Gestaltung der VEKA Softline 82 MD -Profile stellt ein echtes Hindernis für den Wärmefluss dar:
- Mehrkammerkonstruktion: Der Rahmen verfügt über 7 Kammern und der Flügel über 6 Kammern, um die ruhende Luft einzuschließen.
- Dreifache Mitteldichtung (MD): Eine durchgehende Mitteldichtung aus EPDM verhindert das Eindringen von Luft. Außerdem sorgt sie für eine hervorragende Schalldämmung (46 dB).
Serienmäßige Dreifachverglasung
Alle DOMOFEN-Fenster sind serienmäßig mit Dreifachverglasung ausgestattet. Sie erreichen einen U-Wert von 0,62 W/m²K und übertreffen damit selbst die strengsten Anforderungen des Minergie-P-Labels.
Verlegung und Abdichtung
Die Partner von DOMOFEN, die „ Schreiner “, halten sich an strengste Verlegevorschriften, um langfristig maximale Leistung zu gewährleisten.
Das Modell mit drei Dichtungsstufen
Eine Anlage, die der Norm SIA 331 entspricht, umfasst drei verschiedene Ebenen:
- Die äußere Ebene bietet Schutz vor Schlagregen.
- Die mittlere Schicht dient der thermischen und akustischen Dämmung.
- Die innere Ebene gewährleistet eine dampfdichte Klimatrennung zum Schutz der Fuge.
Technische Überwachung
Um eine maximale Kontinuität der Dämmung sowie die Stabilität der Füllmaterialien zu gewährleisten, muss der Abstand zwischen Rahmen und Mauerwerk unbedingt unter 30 mm bleiben. Ein Abstand von unter 30 mm ermöglicht es zudem, dass die Dichtung innerhalb ihrer maximalen Elastizitätsgrenzen arbeiten kann, und gewährleistet gleichzeitig eine optimale Schalldämmung. Die Fensterbank muss zudem ein nach außen gerichtetes Gefälle zur Entwässerung aufweisen. Schließlich ist die Verwendung von Montageschäumen, die Schwermetalle oder schädliche Gase enthalten, gemäß dem Öko-Kostenvoranschlag verboten.
Zwölf Fenster, die nicht ausreichend gegen Wärmebrücken geschützt sind, entsprechen einer Fläche von 20 m² ungedämmter Wand. Es gibt also keinen Grund zu zögern, zumal sich die Sanierungskosten dank der erzielten Energieeinsparungen in weniger als zwei Jahren amortisieren. Die Beseitigung von Wärmebrücken ist daher eine unverzichtbare Investition, die nicht nur die Energiekosten senkt, sondern auch die Gesundheit der Bewohner schützt, Schimmel beseitigt und den langfristigen Erhalt des Gebäudes gewährleistet.




