Drei Angebote liegen auf dem Tisch, die Preise unterscheiden sich um 15 bis 25 %, und alle drei versprechen die gleiche Qualität.
Diese Tabelle enthält die Fachbegriffe, mit denen sich präzise Fragen stellen lassen, sowie die Antworten, die ein seriöser Fachmann ohne zu zögern geben können muss.
Fensterangebote lassen sich nur schwer vergleichen, denn entscheidend ist nicht der Preis, sondern was in diesem Preis enthalten ist.
Die folgenden zehn Fragen lassen sich in drei Bereiche unterteilen: das Produkt, die Montage sowie Kundendienst und Garantie. Jede Frage ist in einem Satz formuliert, und die Qualität der Antwort sagt oft mehr aus als die Antwort selbst.
Der zuverlässigste Test ist nach wie vor dieser. Ein guter Fachmann antwortet gelassen und nennt konkrete Zahlen. Ein weniger guter versteckt sich hinter einem „Machen Sie sich keine Sorgen“.


Die Klasse legt die Dicke der sichtbaren Wände fest und damit auch die Steifigkeit und die Langlebigkeit. Klasse A schreibt mindestens 2,8 mm für die sichtbaren Flächen vor, gegenüber etwa 2,7 mm in Klasse B, bei der fast 14 % weniger Material verwendet wird. Ein Zögern in diesem Punkt ist das aussagekräftigste Signal der gesamten Tabelle.
Der Uw-Wert gibt hingegen die Wärmedämmung des gesamten Fensters an, und man sollte nach einer Aufschlüsselung dieses Wertes fragen. Einige Anhaltspunkte: Ein altes Fenster mit Einfachverglasung liegt bei etwa 5,5 W/m²K, eine Standard-Doppelverglasung bei etwa 1,4 und eine leistungsstarke Dreifachverglasung bei etwa 1,0. Domofen-Fenster erreichen einen Wert von 0,62. Diese Zahl hat eine direkte Auswirkung: Kantonale Fördermittel setzen in der Regel einen Höchstwert von 1,3 voraus.
Und schließlich die Zertifizierungen, deren Wert von der ausstellenden Stelle abhängt. Das von Domofen verwendete Profilsystem ist seit September 2023 von ecobau nach Eco1 zertifiziert und damit das erste PVC-Fenster in der Schweiz, das die Prioritätsstufe „ecoDevis“ erfüllt.
Vier Fragen betreffen die Baustelle, und sie haben großes Gewicht: Fast 40 % der thermischen Leistung hängen von der Ausführung ab.
Die Maße. Ein Fachmann kommt nach Annahme des Kostenvoranschlags persönlich vorbei, um sie zu nehmen, und übernimmt die Verantwortung für die Maße. Wenn er den Eigentümer bittet, diese selbst bereitzustellen, ist das ein Warnsignal.
Das Protokoll. Einbau, Überprüfung des Rahmens, Abdichtung, Wasser- und Luftdichtheit, Endbearbeitung unter Einhaltung der Normen SIA 118 und SIA 331. Und vor allem ein am Tag des Einbaus unterzeichnetes Abnahmeprotokoll mit Fotos und Vorbehalten. Das Fehlen eines solchen Protokolls ist im Schweizer Recht ein wichtiges Signal.
Versicherungen und die Kostenverteilung. Eine gültige Haftpflichtbescheinigung, die dem Angebot beiliegt. Und eine klare Stellungnahme zur Kostenverteilung nach Abschluss der Arbeiten – ein Thema, das nur wenige Fachleute von sich aus ansprechen.


Seit dem 1. Januar 2026 gilt für das Bauwerk eine fünfjährige Gewährleistungspflicht, und der Gewerbetreibende ist verpflichtet, die Mängel innerhalb einer angemessenen Frist zu beheben.
Die Herstellergarantie beträgt jedoch oft weiterhin zwei Jahre. Die Differenz von drei Jahren geht zu Lasten des Verlegers und hängt vollständig von dem von ihm gewählten Lieferanten ab. Die Frage betrifft also beide Aspekte gleichzeitig.
Der zweite Punkt betrifft die Lieferzeit. Ein in der Schweiz ansässiger Hersteller liefert ein Ersatzteil innerhalb weniger Tage. Bei einem weit entfernten Hersteller dauert es Wochen, in denen das Fenster nicht genutzt werden kann. Erkundigen Sie sich ausdrücklich nach dieser Lieferzeit sowie nach der Verfügbarkeit der Teile nach der Bestellung.
Das ist die einfachste Überprüfung, mit der man am schnellsten sortieren kann.
Ein seriöser Fachmann verfügt über aktuelle Referenzen, Vorher-Nachher-Fotos und Kunden, die bereit sind, sich anrufen zu lassen. Darauf ist er stolz. Die gegenteiligen Anzeichen sind eindeutig: Fotos ohne Kontext, Referenzen, die älter als fünf Jahre sind, oder Bilder aus dem Katalog eines Herstellers statt von tatsächlichen Baustellen.
Eine weitere Frage ist erwähnenswert: Ist der Fachmann zertifizierter Partner eines Herstellers? Eine zertifizierte Partnerschaft setzt eine absolvierte Schulung und eine Serviceverpflichtung seitens des Herstellers voraus. Domofen unterhält in diesem Zusammenhang ein Netzwerk von 270 aktiven Partner- Schreiner n in der Schweiz.
